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The exterior of a plant is only half of its reality. (Johann Wolfgang von Goethe)

Giftpflanzen – eine Frage der Erziehung

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‪#‎Giftpflanzen‬ sind viele ein Dorn im Auge, häufig jedoch nur aus Unwissenheit und durch falsch angeeignetem Umgang mit Pflanzen, denn Tatsache ist, dass nicht jedes Kraut zum Verzehr bestimmt ist und viele einfach nur schön anzusehen sind. Gerade in der letzten Zeit sind daher die sogenannten Giftpflanzen wie ‪#‎Stechapfel‬, ‪#‎Nachtschatten‬ aber auch Pilze einer großen Gefahr ausgesetzt – der menschlichen Hand! Viele sagen den giftigen Pflanzen (die oftmals medial aufgegriffen und übertrieben gefährlich dargestellt werden) den Kampf an, denn es könnte ja versehentlich ein Kleinkind von der Staude, die für Kleinkinder sowieso in unerreichbarer Höhe Früchte trägt, davon naschen. Dabei wissen viele oft nicht, wie giftig die Pflanzen in ihrem Garten sind und so gehören‪#‎Bohnen‬, ‪#‎Kartoffeln‬ oder ‪#‎Tomaten‬ zu den giftigsten Arten in unserem Garten.

Stellt sich die Frage, warum diese nicht auch gleich mit Stechapfel und Co. auf den Kompost landen? Die Frage ist einfach zu beantworten: Wir haben von klein auf gelernt damit umzugehen und dadurch die Angst verloren. So sollte es auch bei Giftpflanzen sein, die nur für das Auge bestimmt sind. Hier gilt es auch den Kindern den richtigen Umgang wie mit Bohne oder Tomaten zu vermitteln: Ansehen ja – anfassen nein!

Dadurch werden Giftpflanzen nicht mehr zum Feind, vor dem man sich fürchten muss, sondern eine optische Bereicherung für den Garten und müssen auch in der freien Natur nicht mehr der menschlichen Hand zum Opfer fallen. Oftmals werden sogar Pflanzen, die überhaupt nicht giftig sind, gleich mit ihren giftigen Vertretern ausgerissen, wodurch langfristig auch Arten mit dem Überleben kämpfen müssen, denn jede Pflanze hat einen Sinn, wenn auch nicht immer für den Menschen!

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Thema von Anders Norén